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Gemeindeversammlung

Stellungnahme des Kirchengemeinderats zur aktuellen Situation in der Kirchengemeinde

In der Gemeindeversammlung am 18. Januar 2014 wurden zum Tagesordnungspunkt "Information zur aktuellen Situation" drei einleitende Stellungnahmen von Dekan Dr. Martin Reppenhagen, Gerd Siegrist (Kirchengemeinderat) und Pfarrerin Bettina Fuhrmann abgegeben. Hier die Stellungnahme des Kirchengemeinderats:

Stellungnahme des Kirchengemeinderats (KGR) bei der Gemeindeversammlung

Der KGR ist sich der Spannungen und Konflikte in unserer Kirchengemeinde bewusst. Diese Konflikte sind nicht neu und berühren letztlich einige Bereiche unserer Gemeindearbeit.

Exemplarisch seien hier genannt:

  • Konflikte zwischen den Hauptamtlichen
  • Unterschiedliche Auffassungen über Gemeindearbeit
  • Unterschiedliche Auffassungen über Präsenz und Wahrnehmung des Pfarrdienstes
  • Unterschiedliche Auffassungen über den Umgang miteinander
Schon aus dieser Darstellung wird deutlich, dass es keine monokausalen Zusammenhänge für den derzeitigen Zustand gibt.

Einseitige Schuldzuweisungen sind deshalb nicht das Gebot der Stunde, sondern alle Beteiligten müssen eine kritische Sicht auf ihre jeweilige Rolle zulassen.

Wir als KGR möchten die derzeitige Situation aber auch in einer Entwicklung sehen, die bereits in der letzten Periode begonnen hat und sich in dieser Periode ausgewachsen hat. Daher möchten wir die positive Arbeit betonen, die bisher geleistet worden ist. Es wird nicht möglich sein, mit den verbleibenden und neuen KGR-Mitgliedern die Arbeit so fortzusetzen. Schon jetzt wird deutlich, dass die Möglichkeiten des KGR aufgrund der personellen Situation eingeschränkt sind.

Dies sollte Thema der nachfolgenden Diskussion sein.

Für den KGR müssen das Wohl und die mittelfristige Entwicklung unserer Gemeinde bei allen Abwägungen im Mittelpunkt stehen, kurzfristige Schnellschüsse bringen uns mit Sicherheit nicht weiter. Hier stehen das Personalrecht, die Besetzungsregularien und die Fürsorgepflicht des EOK gegenüber seinen Pfarrern mit Sicherheit über den Wünschen einiger Beteiligter. (Herr Reppenhagen wird dazu noch Ausführungen geben.)

Ziel heute ist deshalb die Vorstellung eines Handlungsrahmens, zu dem sich die Beteiligten bekennen, der belastbar und nachprüfbar für die Gemeinde ist.

Dazu zählen für uns folgende absehbare Strukturänderungen, die sich in verschiedene Bereiche gliedern lassen:

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