Gedanken zum Wochenspruch für den Sonntag Invokavit am 21.02.

Vor Wochen erst haben wir an Weihnachten daran gedacht, wie Jesus geboren wird, als Baby in der Krippe liegt.

Am letzten Wochenende im Januar ging dann die Weihnachtszeit im liturgischen Kalender zu Ende und nun sind wir am Anfang der Passionszeit. Am Sonntag „Invokavit“ geht es in den verschiedenen Bibeltexten um das Thema „Versuchung“. Was hält uns ab, Gott nachzufolgen, was führt uns auf Irrwege?

Der Wochenspruch dieses Sonntags aus dem 1. Johannesbrief verbindet all das miteinander.

"Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, dass er die Werke des Teufels zerstöre." 1. Joh. 3, 8b.

„Dazu ist erschienen der Sohn Gottes“ – der Schreiber des Johannesbriefes zeigt seinen Schülerinnen und Schülern auf, warum es Weihnachten gibt.

Deshalb wird Gott Mensch. Deshalb wird Jesus geboren.

„ …dass er die Werke des Teufels zerstöre.“ Indem er uns Menschen einen Weg eröffnet, die Trennung zwischen Gott und Mensch (letztlich das Werk des Teufels) zu überwinden. Wir haben einen; wir haben den einen, der für uns eintritt und hilft. 

Weihnachten, Karfreitag und Ostern hängen also unmittelbar und untrennbar zusammen. 

 

Von Aschermittwoch bis Ostern - die Passions- und Fastenzeit 2021

In den kommenden Wochen lade ich Sie ein in der Auferstehungskirche im Eingangsbereich die Hintergründe für die Passions- und Fastenzeit zu entdecken. Was hat es mit den 40 Tagen auf sich, um was geht es an den Passionssonntagen und wie gestalten evangelische Christinnen und Christen heutzutage die Fastenzeit. Ich würde mich freuen, wenn Sie einmal vorbeischauen.

Die Kirche ist täglich geöffnet.

 

Ihre Elke Seiter, Diakonin